Wie funktioniert mein Gehirn im Vergleich zu anderen Menschen?
Von Ulrich H. Rose vom 22.08.2008
Ich habe, im Vergleich zu anderen, sehr gescheiten Menschen, ein gröberes Nervenzellen-Gerüst im Kopf. Dies hat den Nachteil, dass ich kein hohes Detailwissen habe. Auch habe ich die Vermutung, dass ich ein Legastheniker bin, der trotzdem gut formulieren kann.
Daraus resultierend ergaben sich zu meiner Überraschung folgende Vorteile:
1. (Neue) Wörter muss und will ich intensiver begreifen lernen. Zusätzlich glaube ich nicht von vornherein eine Wortbedeutung, sondern ich will mir die Wortbedeutung logisch herleiten und selber begreifen lernen, anstatt die Wortbedeutung nur stur auswendig zu lernen.
2. Da mein Gehirn ein gröberes Nervenzellen-Gerüst aufweist ist es für mich scheinbar leichter eine Idee zum Ziel zu bringen, ohne mich in meinen Gedanken zu verlieren.-- siehe nachfolgende Skizze
Skizze fehlt hier -
3. Scheinbar habe ich die Möglichkeit im Vergleich zu meinen Mitmenschen mittels meines Großhirns mein Stammhirn einigermaßen in seinen Reaktionen zu begreifen und zu verstehen.Daraus resultiert, dass ich z. Bsp. Aggressionen für kontraintelligent halte und deshalb Aggressionen für meine Umwelt spielen muss, um verstanden zu werden.
Mir ist es möglich innerhalb von Sekundenbruchteilen von einem lauten, erregten Tonfall in einen ganz ruhigen Tonfall zu wechseln.
4. Ich lebe sehr gern, ich fühle mich sehr gut. Negatives tangiert mich kaum und beeinflusst mich nicht.
5. Da mein Gedankenspeicher im Gehirn mit den Grundwerten verknüpft ist und ich bei den Gedankengängen immer alles gedachte mit den Grundwerten abstimme gelingt mir ein sehr freies Denken.
6. Mein größer Vorteil: Mein philosophisches Wissen habe mir alles selber erdacht – ohne Mentor.
7. Eine, evtl. richtungsweisende Gabe war mir in die Wiege gelegt worden, ich konnte mich nicht so richtig ärgern. Dies war wahrscheinlich die Anlage zu klarem Denken
ohne die äußeren, störenden Einflüsse auf mein Gehirn. Da diese störenden
Einflüsse nicht richtig in meinem Gehirn Schaden anrichten konnten waren meine
Denkprozesse weniger von Äußerem beeinflussbar.
8. Ab dem 35. Lebensjahr empfinde ich die Zeit als extrem langsam ablaufend. Ab dem 45. Lebensjahr empfinde ich ein Jahr, wie eine Ewigkeit. Ab dem 56. Lebensjahr geschieht dies auch in Richtung der Zukunft. Ich empfinde es z. Bsp. Als sehr lange, bis ich ein Jahr älter werde.


