Lügen beschleunigt bei den Menschen den Verlust ihrer kognitiven Fähigkeiten.

Damit ist aber auch kaum Jemandem gedient, da die „kognitiven Fähigkeiten“ sich bei näherem Betrachten als Kaugummibegriff darstellen.

Deshalb noch einfacher und sehr treffend:

Lügen beschleunigt bei den Menschen den Verlust des „Glücklichseins“.


Nun zum Hintergrund "Lügen":

Lügen ist evolutionsbiologisch betrachtet eine zwingende Notwenigkeit, um sich in seiner Umwelt / in der Umwelt der „auch Lügenden“ zu behaupten.

Lügen war und ist auch manchmal heute noch überlebenswichtig und deshalb ist das Lügen auch ein gutes bis sehr gutes Training für das Gehirn – auf Kosten von extrem viel Speicherplatz – und dieser Speicherplatz wird deshalb auch selbstverständlicherweise im Übermaß –und unbewusst zur Verfügung gestellt.

Dies ist leider auch der entscheidende Nachteil der Menschen, die das Lügen unbewusst als notwendiges Übel ansehen, oder das Lügen schon – und wieder unbewusst – immer dann anwenden, wenn es aus ihrem Blickwinkel erforderlich scheint.
Wer dies nicht versteht /nicht verstehen kann (da dieser Vorgang unbewusst abläuft), der wird immer sehr schnell in der Lage sein sich und andere zu täuschen – sich und andere anzulügen ---- ohne das er es bemerkt!!!!



Einige typische Beispiele solcher sich unbewusst betrügenden Menschen:

Dicke, rauchende, Alkohol trinkende, machtausübende Menschen.
Die Schlimmsten sind in dieser Aufzählung die machausübenden Menschen, da diese nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf andere Menschen negativ einwirken.

Jeder, der sich jetzt getroffen/betroffen fühlt und beginnt Abwehrstrategien zu entwickeln/Gegenargumente zu formulieren – der ist mittendrin in diesem Dilemma.

Diejenigen, die dieses für sich zugeben können sind am ehesten in der Lage einen Ausweg zu finden.


Ulrich H. Rose
03.07.2008