Intelligenztests haben nicht mit Intelligenz zu tun
Jetzt, mit 60 Jahren habe ich keine Befürchtungen mehr meine IQ-Werte zu benennen, da ich seit ca. 10 Jahren rein gar nichts mehr davon halte.
Angefangen mit 14 Jahren bis ins Alter von 30 Jahren ermittelte ich meinen IQ durch verschieden Teste. Die Ergebnisse lagen bei 130 – 165, wobei die Anhäufung bei ca. 145 lag.
Vor 10 Jahren, im Sept. 2001 startetet RTL den „schlauesten Intelligenztest aller Zeiten“ Der Moderator Günther Jauch führte damals durch die Sendung.
Dazu habe ich folgende Geschichte in Erinnerung:
Am nächsten Tag trafen sich dazu 3 Personen (ein junger Mann mit ca. 30, eine Frau mit ca. 40 und ich mit ca. 50) und erzählten sich gegenseitig von ihren Resultaten. Hinzugefügt werden muss, dass diese 3 Personen in einem Arbeitsverhältnis zueinander standen. Sie erzählten sich gegenseitig von den erzielten Ergebnissen.
Der junge Mann erzählte voller Stolz, dass er einen IQ von 132 ermittelt habe. Die Frau berichtete, dass sie einen IQ von 145 ermittelt habe. Ich sagte, dass mein Resultat bei 155 lag.
Die Folge dieser Unterhaltung:
Der junge Mann begann bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Frau zu provozieren und versagte ihr seine Unterstützung indem er auf ihren höheren IQ anspielte. „Sie solle sich selber helfen – sie brauche seine Hilfe nicht“
Da diese Seitenhiebe nicht aufhörten erlaubte ich es mir dem jungen Mann klar zu machen, dass es genau dieser IQ-Unterschied ist, der es ihm nicht erlaube diese IQ-Differenz locker und realistisch zu sehen. Damit blieben wohl die Seitenhiebe gegenüber der Frau aus, nur ich hatte das Gefühl, dass der junge Mann die Situation bis heute nicht verstanden und verkraftet hat.
Seitdem, seit 2001 verstehe ich unter einen IQ-Test nur noch eine Selbstbeweihräucherung von Menschen, die gut zuordnen können. Diese Menschen machen gerne IQ-Tests, da sie gut abschneiden (so wie ich) – der Rest macht IQ-Tests eher ungern.
Gut, es gibt es auch sinnvolle IQ-Tests, welche unter einem gewissen Wert von 85 eine Debilität anzeigen und z. Bsp. Gerichte dazu veranlassen dies zu berücksichtigen. Nur, das ist etwas anderes.
Mit einem IQ-Test wird keine Intelligenz ermittelt, hier wird die Fähigkeit ermittelt, Figuren, Wörter, Begriffe, Dinge, zueinander zuzuordnen.
Ein IQ-Test ist für mich nur ein Zuordnungstest. Nicht mehr und auch nicht weniger. Mit Intelligenz hat das überhaupt nichts, noch nicht mal im Ansatz zu tun. UHR vom 31.10.2011
Ich weigere mich seit 2001 noch irgendeinen IQ-Test mitzumachen, weil ich mir damit nichts beweisen kann und mir diese Ergebnisse auch nicht helfen und weiterhelfen.
Resümee:
In dieser Welt von sehr wenig intelligenten = überwiegend kontraintelligenten Menschen macht es überhaupt keinen Sinn einen IQ-Test mitzumachen, vor allem deshalb nicht, weil er kein Gradmesser für die Intelligenz ist.
Ganz einfach: Wären die Menschen um einen herum intelligent, dann würden diese Menschen liebevoll, höflich und ehrlich miteinander umgehen. Dies sind sie nicht.
Wer gut zuordnen kann (dies ist ein IQ-Test), der muss nicht zwangsläufig intelligent sein.
Tipp:
Den IQ-Test in Zuordnungstest umbenennen.
Kurze Info zu den IQ-Zahlen:
Normalwerte von 85 – 115.
debil < 85
überdurchschnittlich > 115
Höchstwerte, die bisher gemessen wurden ca. 220
Ulrich H. Rose
vom 01.11.2011
In diesem Zusammenhang bitte ich auch die Nr. 179 zu lesen "Intelligenz im Zusammenhang mit dem Amoklauf im Sommercamp auf der Insel Utøya in Norwegen am 22.07.2011"


