Die problemlose Diskussion zwischen zwei Menschen hängt von Folgendem ab:

dem Abgleich der, bei der Diskussion verwendeten Begriffeder gegenseitigen Akzeptanz/ Achtungder Liebeder Intelligenz
Die wichtigen Dinge, noch mal in 3 Punkten unterteilt:

1. Sehr wichtig für eine problemlose Diskussion ist, dass man die Begriffe, die während des Diskutierens auftauchen, miteinander abstimmt und wenn möglich auf einen Nenner bringt. -> siehe auch die Nr. 215 Begriffserschließungslogik.

2. Es erfordert eine erhebliche, geistige Leistung, den Gegenüber in seiner Art und seinem Denken/Sprechen zu akzeptieren. Ohne diese Akzeptanz und Achtung ist eine problemlose Diskussion nicht möglich.

2.1 Liebende sind hier die selbstredende Ausnahme: Wenn man liebt ist die Akzeptanz am höchsten.
D.h., Liebende sind in der Lage miteinander ohne nennenswerte Probleme zu diskutieren.

3. Die Punkte 1 + 2 müssen gedeckelt sein von der Intelligenz oder intelligentem Verhalten. Da nur max. 1% der Menschen intelligent sind Nr. 19 bleiben wenige Menschen übrig, die problemlos miteinander diskutieren könnten. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei intelligente Menschen sich treffen und problemlos miteinander diskutieren können ist sehr gering.

3.1 Die allerwichtigste Diskussionsregel, die von „intelligenten Lebewesen“* automatisch berücksichtigt wird ist das Denken nach Wahrscheinlichkeiten. D.h., es gibt keine 100%ige Aussage.
Mit dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten kann generell und nie Streit entstehen.

* intelligente Lebewesen denken nach Wahrscheinlichkeiten

Daraus schlussfolgernd gibt es extrem wenig Menschen, die problemlos miteinander diskutieren können. Diskussionen in größeren Runden sind deshalb nie problemlos ablaufend.

Damit Diskussionen „moderat“ = harmlos ablaufen braucht es zwingend eines „Moderators.
Diskussionen, z. Bsp. im Fernsehen sind eher ein Farce und sind fast ausschließlich dazu da, dass jeder einzelne Diskussionsteilnehmer sein Ego ausleben kann, um die jeweilige Machtpositionen auszubauen und um sich finanziell zu bereichern. Ergebnisse bringen solche Diskussionen seltenst zustande.
Die anfangs angestoßenen Fragen werden kaum beantwortet. Es kommt eher dazu, dass nach der Diskussion mehr Fragen sind, als am Anfang. -> siehe 209