Das Tragende des Glaubens ist die Hoffnung, oder etwas anders formuliert:
Der Glaube basiert auf der Hoffnung, dass das Geglaubte richtig ist.
Alleine aus diesem Konstrukt heraus kann ein logisch denkender Mensch erkennen, dass der Glaube nichts Tragendes hat, es sei denn es ist jemand in der Lage die Hoffnung als tragend zu bezeichnen.
Damit wären der Glaube und die Hoffnung gleichzusetzen. Da beides fiktive Gedankengebilde sind fällt aus diesem Konstrukt das Tragende weg.
Damit ist die Überschrift „Das Tragende des Glaubens ist die Hoffnung“ als Wunschdenken entlarvt.
Die Kirchen arbeiten mit ähnlichen Konstrukten, deren Hinterlist die Gläubigen (da sie glauben) nicht begreifen können.
Sehr hinterlistige Konstrukte sind:
Gott liebt dich. Gott sieht alles. Gott sieht dich. Gott ist überall – in Allem zu finden. Wer Gott nicht sucht, den findet Gott.
Der Gott der Hoffnung und die Hoffnung des Glaubens. U.s.w., u.s.w.
Das Hinterlistige und Hinterhältige ist hier, das mit einer Unterstellung, dem Wort „Gott“ gearbeitet wird, welches aus dem Wunschdenken der Menschen entstand.
Hier wird suggeriert, dass es Gott gibt. Das ist falsch und hinterhältig.
siehe auch Nr. 153 "Der Glaube an Gott oder Götter ist Frevel am menschlichen Geist."
Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 08.05.2011


