Die Verunglimpfung des Jahres 2011
Die menschenverachtendste Diskriminierung, Verhöhnung und Herabwürdigung des Jahres 2011 des größten Anteils (80%) der Menschen in Deutschland geschah im April dieses Jahres im Gespräch der ZEIT mit der Bildungsministerin Annette Schavan und dem Korangelehrten Bülent Uçar.
Quelle: DIE ZEIT vom 14.04.2011 Imame in die Schulen http://www.zeit.de/2011/16/C-Interview-Islamstudien
ZEIT: Steht ihnen ein gläubiger Muslim näher, als ein Atheist?
Bildungsministerin Annette Schavan: Ja.
Die Zahlen dazu:
Anteil der Religionen in Deutschland:
Zahlen von REMID aus den Jahren 2009 + 2010:
konfessionslos 28,2 Mio. 34,6%
römisch katholisch 24,9 Mio. 30,5%
evangelisch 24,2 Mio. 24,2%
Muslime 4,0 Mio. 4,9%
Kommentar:
Es ist schon schlimm genug, dass unser Bundespräsident Christian Wulff in seiner umstrittenen Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 03.10.2010 sagte: „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“. Dies ist für einen, einigermaßen mit klarem Verstand ausgestatteten Deutschen nicht nachvollziehbar, dass ein Bundespräsident einen solchen Satz von sich gibt. Vor allem, wenn man um die Tragweite einer solchen Aussage weiß.
Scheinbar hat dieser Satz den Nährboden bereitet für das anbiederische und dumme Verhalten von Anette Schavan.
Ich bin gespannt, ob Anette Schavan sich für diese schlimme Entgleisung gegenüber von fast 80% der Deutschen entschuldigt, denn ich zähle zu den 35% konfessionslosen auch die 55% der gläubigen (rk + ev) Menschen hinzu, die in ihrer Glaubenslehre den Satz „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ enthalten haben.
Da hat Anette Schavan, die sich als gläubige Katholikin ausgibt, wohl etwas sehr wesentliches in ihrem Glauben übersehen.
Solch eine Bildungsministerin ist für mich untragbar.
Eine der gefährlichsten und ansteckendsten
Geisteskrankheiten ist der Glaube.
UHR vom 29.03.2011
Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 28.12.2011
Info im Zusammenhang mit dem Gespräch der ZEIT vom 14.04.2011:
Seit Wintersemester 07/08 bietet die Universität Osnabrück den neuen Studiengang "Islamische Religionspädagogik" an.
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