Plagiate und woher kommt das Wissen in Doktorarbeiten? April 2011
Plagiat laut Brockhaus: [französisch] das, geistiger Diebstahl, teilweise oder vollständige Übernahme eines fremden literarischen, musikalischen oder bildnerischen Werkes unter Vorgabe eigener Urheberschaft
Angeregt durch die nicht mehr ganz aktuellen Vorgänge um Karl-Theodor zu Guttenberg vor ca. 7 Wochen und dem Untergehen dieses Themas in wichtigeren Themen, wie z.Bsp. Fukushima und Libyen-Krise möchte ich heute, am 23.04.2011 (am Tag des Bieres) generell zum Thema Plagiate etwas sagen:
Die Menschen sind in ihren Aussagen und in ihrem Handeln mit Vorsicht zu genießen.Dies zeigt eindeutig die Geschichte.
Menschen lügen schlichtweg und das sehr häufig.
Bedeutende Menschen mit viel Wissen und der Eigenschaft dieses Wissen zu gebrauchen (auch zu missbrauchen) legen sich Strategien zurecht um ihre Macht und ihr Geld zu vergrößern.
Strategien sind dazu da mit List und Tücke Ziele zu erreichen.
Mit List und Tücke werden Menschen getäuscht, um diese Ziele zu erreichen.
List und Tücke ist nur eine andere Art von Lügen.
Strategien sind meistens Lügengebilde um Macht über andere Menschen zu bekommen.
Laut wissenschaftlichen Untersuchungen lügen Menschen im Durchschnitt 200-mal am Tag.
Ob dies mehr oder weniger Lügen/Tag sind sei dahingestellt. Wichtig ist zu wissen, dass gelogen wird.
Es nicht zu tun ist extrem schwierig -> siehe Jürgen Schmieder „40 Tage ehrlich sein“
Zusammen gefasst ergibt sich, dass es meistens richtig und sinnvoll war im Kampf ums Überleben sich strategisch angepasst zu verhalten – zu lügen.
Jeder – fast jeder – verhält sich also wegen dieser archaischer Wirkprinzipien „naturgemäß“ so und lügt das blaue vom Himmel.
Wer mehr Grips* im Kopf hat, der legt sich Strategien zurecht und setzt diese auch um.
* Synonym für: Weitblick, geistige Reife, Durchblick, Gescheitheit, gesunder Menschenverstand, Auffassungsgabe, Überblick, Schlauheit, Fähigkeit, Scharfblick, Scharfsichtigkeit, Geistesgegenwart, Klarsicht, Hirn, Weisheit, Kopf, Scharfsinnigkeit
Jetzt zu dem „fast Jeder“:
Wer sich nicht so verhält ist meiner Meinung nach „lebensmüde“, nicht ganz richtig im Kopf oder sehr mutig. Ich denke, da treffen meistens mehrere Beweggründe zusammen. -> siehe auch Nr. 139 Sarrazin-Buch „Deutschland schafft ab“ Wer dies nicht lesen möchte, die Nr. 139, hier in Kurzfassung meine Meinung dazu: Sarrazin sagt die Wahrheit und hat sehr viel Mut – und er gefährdet sich und seine Familie in hohem Maße.
Ähnlich verhalte auch ich mich, ich sage sehr häufig die Wahrheit, von Außen betrachtet vielleicht manchmal zu viel an Wahrheit, nur – das wäre im Einzelfalle zu diskutieren.
Meine Definition von mir von der Startseite dieser Domain bewusstsein.cc:
Ich bin – von Außen gesehen ein Idiot – weil ich die Wahrheit spreche.
Ich bin (von Innen betrachtet) glücklich, weil ich die Wahrheit spreche.
Natürlich ist auch diese Definition von mir diskussionswürdig und hinterfragbar. – nur das führt vom tragenden Grundgedanken dieser Abhandlung („Plagiate ….“) zu weit weg.
Allein auf Grund dieser archaischen Wirkprinzipien in unseren Köpfen ist es lebenserhaltend und sagen wir mal auch machterhaltend wichtig zu lügen – bis auf die Ausnahmen. siehe „fast Jeder“.
Wichtig ist auch noch zu klären was mit dem Begriff Wissen gemeint ist, da in der Überschrift nach dem Woher des Wissens gefragt wird:
-> siehe hierzu vor allem die Nr. 152 und auch die darin enthaltenen Links
Neues Wissen entsteht, wenn Menschen Erkenntnisse haben.
Unser aktuelles Wissen ist das, was Menschen sich in Jahrtausenden erdacht haben. Dieses Wissen stand immerwährend auf dem Prüfstand und wurde mit neuen Erkenntnissen abgeglichen und auf den neuesten, auf den aktuellen Wissensstand gebracht. Nur, inwieweit sich im aktuellen Wissen Fehler verstecken, das ist nur vermutend zu unterstellen.
Nun zu KT zurückkommend:
Aus dem Vorgenannten war KT evtl. damals aus strategischen Gesichtspunkten betrachtet nicht in der Lage „seine“ Doktorarbeit so optimal zu erstellen, dass diese wasserdicht – nicht angreifbar - wurde.
Nur, welche Beweggründe KT damals hatte so vorzugehen wird immer im Dunkeln bleiben, da die Wahrscheinlichkeit, dass KT uns die Wahrheit sagen wird eher gering ist.
Vermutend kann man sagen, dass es vielleicht Überheblichkeit, Unachtsamkeit, oder auch Einfältigkeit, vielleicht nur Faulheit oder Bequemlichkeit waren.
Nun zu meinem Blickwinkel auf KT:
Ich denke, dass der einzelne Mensch überwiegend so funktioniert: Alles – vor allem das Gehirn – ist darauf angelegt mit wenig Leistung viel zu erreichen. Flach gesagt, der Mensch ist im Prinzip faul und das ist der Grund für den wirtschaftlichen Fortschritt: Immer mehr Technik um immer weniger tun zu müssen. Aber bitte, das wäre ein gesondertes Thema und steht hier nicht zur Debatte.
Mit diesem Wirkprinzip, „mit wenig Aufwand viel zu erreichen“ sind wir, so stelle ich fest fast alle ausgestattet und das ist gut so.
Zwei Betrachtungsweisen zu KT habe ich dazu in meinem Kopf:
KT ist strategisch nicht gut ausgerichtet (gewesen) und hat nicht den Weitblick für wichtige, politische Entscheidungen.
KT arbeitet nach dem Wirkprinzip, „mit wenig Aufwand viel zu erreichen“. Das wiederum spricht für eine gehobene, auch für eine politische Laufbahn.
KT täuscht weniger, d.h. auch, er richtet sich weniger strategisch aus und zusammen mit dem Wirkprinzip, „mit wenig Aufwand viel zu erreichen“ kommt dann das raus, was wir erleben durften: KT kommt bei dem überwiegenden Teil der Bevölkerung gut bis sehr gut an – so ähnlich, wie bei Sarrazin, nur nicht bei den Intellektuellen. Jetzt möchte ich zu dem eigentlichen Widerspruch am Anfang von Punkt 3 „KT täuscht weniger“ kommen und diesen Widerspruch auflösen, denn es ist ja meine Sichtweise, die ich hier preisgebe:
Denn, hinter dem „KT täuscht weniger“ steht eigentlich, er ist ehrlich/ehrlicher.
Der Widerspruch: Einmal täuscht KT in seiner Doktorarbeit (warum, darauf komme ich zu einem späteren Zeitpunkt zurück), zum anderen täuscht er laut meiner Behauptung weniger – er ist ehrlicher.
Generell dürfte erst einmal mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit richtig sein, dass weniger täuschen gleich mehr Ehrlichkeit, von mir aus auch mehr Einfältigkeit, bedeutet.
Dass Zugebe-Prozesse bei den Menschen sehr zäh sind, das ist auch hinlänglich bekannt, siehe z. Bsp. die Kirche und die Aussagen des jetzigen Papstes. Warum sollte ein KT sofort mit allem rausrücken und alles zugeben? Aus welchem Wirkprinzip heraus? Hier gibt es kein passendes Wirkprinzip!
Ich beobachte immer wieder, dass Menschen nur etwas zugeben, wenn sie nicht mehr anders können und/oder etwas zugeben müssen, weil der äußere Druck zu groß wird. -> siehe dazu auch die Nr. 137 „Der blinde Fleck beim Denken“
Wenn ich die Reaktion der Menschen auf KT’s Vergehen analysiere, dann sah ich damals, kurz nach dem Bekanntwerden des Plagiatvorwurfes, dass eine hohe Zustimmung zu KT vorhanden war.
Meine Deutung: Die Menschen hatten zu KT – trotz seines Vergehens – mehr Vertrauen, als zu anderen Politikern, da KT eindeutig ehrlicher „rüber kam“.
Dieses „ehrlich rüberkommen“ war – zumindest auf den ersten Blick beurteilt - nicht gespielt.
Dagegen stelle ich zum Vergleich: Joschka Fischer und Gerhard Schröder, die „auch“ für viele Menschen auf den ersten Blick „ehrlich rüberkamen“. Auf den zweiten Blick war das wohl nur eine aalglatte Fassade und eher sehr gute – sehr hohe Strategie-Kunst dieser beiden Politiker.
Hohe Strategie-Kunst bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als die hohe Kunst des Lügens.
Wenn man noch meine Gedanken zu Wissenden und Vielwissern hinzuzieht -> siehe Nr. 152 „Das Wissen und die Wirklichkeit“, dann wird der Wortlaut meines Impressums für Viele verständlicher:
Ich fühle mich für das verantwortlich was ich denke und hier niedergeschrieben habe.
Da alles klar und deutlich bis sehr deutlich formuliert wurde erlaube ich keine Interpretationen meiner Gedanken.
„Ich bin nicht verantwortlich für das, was Leser aus meinen Gedanken machen, wie sie meine Gedanken uminterpretieren, und was sie meinen oder glauben mich verstanden zu haben. Diese Homepage ist privat und nicht kommerziell. Ich habe keine finanziellen Interessen. Meine Gedanken sind frei.
Alles was ich erdenke ist frei und jedem Menschen frei zugänglich. Das bedeutet, dass sich Jeder hier meiner Gedanken bedienen kann ohne mein Einverständnis abzuholen.“
Achtung, ich bin immer noch bei Punkt 3, das KT weniger täuscht!
Da mein philosophisches Denken von mir erdacht wurde (ohne Vorkenntnisse, ohne Mentoren) und ich nur im Nachhinein mich mit den „sogenannten Philosophen“ abglich um zu sehen, was „mein“ Denken ist und sein könnte, behaupte ich, dass ich weiß und nicht glaube zu wissen.
Das ist ein Riesenunterschied zu den „sogenannten Philosophen“ und ich möchte auch nicht mit diesen verglichen werden.
Ich denke, dass ich deutlich besser im Denken bin, als diese „sogenannten Philosophen“.
Alleine schon die Tatsache, dass beim Nachlesen von 20 „sogenannten Philosophen“ jeder den Begriff „Philosophie“ anders erklärt/interpretiert zeigt doch, wie unklar sich diese „sogenannten Philosophen“ schon bei der Begrifflichkeit ihres eigenen Berufsstandes sind. Das kann es nicht sein, eine Geisteswissenschaft, die sich selbst nicht klar definieren kann.
Diese letzten zwei Absätze sind keine Selbstbeweihrauchung, sondern sollen nur aufzeigen, dass es da Jemanden gibt, der etwas selbst – plagiatfrei erdacht hat.
Welcher der Doktoranden kann dies – ehrlich – von sich sagen????
Ich denke, kaum einer, oder?
Denn welcher Doktorand kann sagen, alles zu seiner Dissertation habe er sich selber erdacht.
Ich denke, alles ist plagiativ*, wenn nicht im eigenen Kopf entstanden.
plagiativ*ist eine Wortschöpfung von soeben – von mir und bedeutet: Bekannte Zusammenhänge neu erfassen und in neuem Gewand darstellen. Dagegen steht die Erkenntnis, die aus dem „Altbekannten“ Neues schöpft.
Eine – fast jede - Doktorarbeit besteht meiner Ansicht nach nur aus Plagiaten, denn welcher Doktorand hat nicht sein Doktorarbeit gespickt mit Fakten, Ansichten, Weisheiten von Menschen, die plagiatfrei absolut neue Erkenntnisse auf den Weg gebracht haben?
Mir fällt hierzu gerade nur ein Mensch ein, der nicht plagiativ gearbeitet hat, sondern erkenntnisreich: Albert Einstein. Obwohl – auch er bediente sich bestimmt den schon vorher erdachten Erkenntnissen der Physik von vielen gescheiten Vordenkern, wie z. Bsp. Isaac Newton u.s.w.
Nur, aus meiner Sicht heraus hat Albert Einstein die Welt – Macht seiner Erkenntnisse und weitgehend plagiatfrei – stark beeinflusst und verändert.
Evtl. ist hier noch Sokrates anzuführen, nur der zeitliche Abstand zu ihm lässt keine sicheren Aussagen über ihn zu. Evtl. hat auch er plagiativ geredet und gehandelt – wir wissen es nicht!
Nun meine Beurteilung von KT’s Verhalten:
Er ist gut und authentisch und kommt gut an bei den Menschen. Sein „Vergehen“ relativierte ich – aus meiner Sichtweise heraus und ich hoffe, dass ein Mensch, wie KT mir und so hoffe ich auch vielen anderen Menschen beweisen kann und wird, dass er nicht in die gleiche Schublade gehört, wie Joschka Fischer und Gerhard Schröder.
Jetzt bliebe nur noch übrig darüber zu streiten, ob KT auf Grund seiner Vorgehensweise bei der Doktorarbeit wissentlich abgeschrieben, d.h. gefälscht hat, oder ob er – einem archaischen Wirkprinzip folgend ganz natürlich und für die meisten Menschen – „verständlich“ gehandelt hat. Das erspare ich mir, da es hier kein klares Ergebnis geben kann, schon auf Grund der unterschiedlichen Blickwinkel von vielen Menschen und den dabei zu machenden, notwendigen Unterstellungen – ohne sicheren und sauberen Abgleich mit dem Verursacher.
Ulrich H. Rose
vom 23.04.2011 von 6:30 bis 8:00 verfasst
und seit 7 Wochen im Kopf herumgetragen
* 06.04.1951
Plagiate in Doktorarbeiten - oder der Sinn von Doktorarbeiten (Dissertationen) = Nr. 170
Doktorarbeit = ein Verquirlen von vorhandenem Wissen und Erkenntnissen mit nachfolgendem, neuen Zusammenfügen – überwiegend ohne neue Erkenntnisse und ohne herausragenden Bezug zum Doktoranden.
Doktorarbeit mit Plagiaten = ein geringes Verquirlen von vorhandenem Wissen und Erkenntnissen mit nachfolgendem, neuen Zusammenfügen – überwiegend ohne neue Erkenntnisse und ohne herausragenden Bezug zum Doktoranden.
Eine Doktorarbeit ist für viele nur Mittel zum Zweck der Selbstdarstellung und der späteren, besseren Positionierung im Kampf um Macht und Geld. Nur noch für wenige ist die Doktorarbeit hinführend zu wissenschaftlichem Arbeiten und ideale Vorbereitung auf eine Lehrtätigkeit an Universitäten und Hochschulen.
Was habe ich verstanden:
Zur Erlangung des Doktortitels muss eine Doktorarbeit (meistens über 2- 5 Jahre dauernd) erstellt werden, die neue, wissenschaftliche Erkenntnisse erhält.
Wer einigermaßen versteht, was eine Erkenntnis ist (111, 133, 123, 107), der kann bei ca. 25.000 Doktorarbeiten pro Jahr in Deutschland ausschließen, dass dort Erkenntnisse zu finden sind.
„Der macht mal wieder eine Doktorarbeit daraus“ ist ein Satz, der sich mir in diesem Zusammenhang aufdrängt und den ich einige Male in meinem Leben gehört habe, zuletzt etwa vor 30 Jahren.
Die Bedeutung damals, so wie sie rüberkam: Damit wurden Menschen bezeichnet, die jede, noch so einfache Sache akribisch aufarbeiteten und so wiedergaben.
Meistens begegnete man diesen Menschen mit „Mach keine Doktorarbeit daraus“, z.Bsp. den Rasen nicht nur in einer Richtung zu mähen, sondern auch kreuz und quer. D.h., für fast dasselbe – und ausreichende – Ergebnis den dreifachen Aufwand betreiben.
Das von den 25.000 eingereichten Doktorarbeiten pro Jahr in Deutschland bestimmt auch einige, wenige dem wissenschaftlichen Anspruch einer Doktorarbeit genügen möchte ich gar nicht in Zweifel ziehen. Ich bin auch sicher, dass einige Doktoranden eine hervorragende Lehrtätigkeit als Professoren aufnehmen werden um ihr Wissen und vor allem ihre Fähigkeit des Forschens nach neuen Erkenntnissen auch an zukünftige Doktoranden weitergeben werden.
Nur, hier habe ich das Wort Erkenntnis schon wieder benutzt und evtl. damit auch schon missbraucht, denn eine Erkenntnis setzt ein langes Forschen und Nachdenken voraus und kann nicht in einer 400-seitigen Doktorarbeit münden, sondern nur in einem einzigen klaren Satz.
Neue Erkenntnisse bedürfen einer jahrelangen Beobachtung der Umwelt und Sammlung von Informationen.
Manchmal reicht ein Gedankenblitz von einer Sekunde aus, um diese jahrelange Arbeit in einem neuen Erkenntnis-Satz treffend zu formulieren.
Warum habe ich diese Nr. 169 erstellt?
Um aufzuzeigen, dass es bei intelligenten Wesen keine Urheberschaft geben wird und geben kann, weil alles Erdachte aus dem Masse der intelligenten Wesen heraus jedem Einzelnen zur Verfügung stehen muss, damit Jeder jedes vorhandene Wissen zur Weiterentwicklung des Gesamt-Wissens verwenden kann.
Damit wird erreicht, dass Entwicklungen schneller umgesetzt werden und wie es bei intelligenten Wesen selbstverständlich ist, dass Alle davon profitieren – nicht nur der Erkenntnis-Formulierer.
Umgemünzt auf uns (nicht intelligente) Menschen soll das heißen:
Alles aktuell formulierte Wissen ist plagiativ und bezieht sich im Ursprung auf einen Erkenntnis-Formulierer, meistens auf mehrere Erkenntnis-Formulierer.
Diese Formulierer einer Erkenntnis = FEE, oder auch Formuliererinnen einer Erkenntnis = ebenfalls FEE müssen nicht namentlich bekannt sein. Evtl. hat ein cleverer Zuhörer, ein clevere Zuhörerin beim Formulieren einer Erkenntnis die Tragweite dieser Erkenntnis verstanden und diese Erkenntnis der Menschheit zugänglich gemacht – bei eigener Namensnennung.
Oder mehrere Ideengeber zu einer neuen Erkenntnis werden beim Formulieren dieser Erkenntnis nicht aufgeführt, weil ein einziger, cleverer Ideen-Zusammenfasser diese neue Erkenntnis erfasst und zusammenfasst unter eigener Namensnennung veröffentlicht hat.
Damit will ich der Urheberschaft nicht den Boden abgraben. Manche Musikstücke, manche Lieder und manche techn. Errungenschaften sind geniale Schöpfungen genialer Menschen – und sollen auch zu deren Ruhm dienen – nicht aber unbedingt zu deren Reichtum. Nur dagegen steht die Raff- und Machtgier der Menschen.
Meine Meinung zu KT nach dem Ausformulieren meiner Gedanken:
Es bleibt nur noch festzustellen, welche Eigenschaft die bessere für einen Politiker ist, die des ausreichend rasenmähenden Praktikers, oder die des perfekt rasenmähenden Politikers?
Meiner Meinung nach ist es generell wichtig den Rasen zu mähen, um Ordnung zu bekommen. Diese Ordnung zu übertreiben und alle (Grashalme) gleich kurz zu halten – auch dort, wo die Fahrspur des Rasenmähers ist – das halte ich für eher schlecht, weil nicht praxisnah und weil nicht zeitnah umsetzbar.
Deshalb ist mir – und wahrscheinlich auch der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung - ein praxisnaher Politiker lieber, der manchmal „fünfe gerade sein lässt“, um in der Sache weiterzukommen, so wie es z. Bsp. KT bei der Beurteilung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr war.
Wer braucht einen Herumformulierer, der nicht auf den Punkt kommt?
Ich denke, die Politik braucht solche langweiligen und die Geduld strapazierenden Perfektionisten nicht.
All dies macht(e) KT’s Eindruck – trotz Aufdeckens seiner plagiat-gespickten Doktorarbeit – bei unserer Bevölkerung aus. Deshalb auch die überwiegend positive Resonanz – kurz nach dem Bekanntwerden seiner plagiat-gespickten Doktorarbeit.
Mittlerweile haben die wadelbeißenden Neider und die Perfektion einfordernden Perfektionisten ihre Positionen dank ihrer höheren Stellung in der Gesellschaft ausgebaut und weiteren Einfluss ihrer (eigentlich isolierten) Meinung erreicht.
In der Sache bringt das uns alle nicht weiter, sondern nur wieder hin zu den altbackenen und bekannt langweiligen, kaum angreifbaren Politikern, die eine rundum wasserdichte Politik zu betreiben versuchen.
Eine Illusion schlechthin und mit vernichtender Kritik aus dem Volke, wie die letzten Jahre überdeutlich geworden.
Ulrich H. Rose
vom 23.und 25.04.2011
* 06.04.1951
P.S.
Seit ca. 2 Jahren arbeite ich meine Sprüche übers Web ab, um evtl. zu entdecken, dass das von mir Erdachte schon mal – vor mir – erdacht wurde. Bisher war dem nicht so.
Damit befriedige ich erster Linie meine Eitelkeit, in zweiter Linie erst das Wissen um die Einmaligkeit meiner Gedanken.
Nur, auch hier verweise ich wiederum auf mein Impressum, das alles – hier unter P.S. Aufgeführte –relativiert.
Nachtrag am 15.05.2011 = auch Veröffentlichungsdatum:
Wegen der Nr. 175 „Machen Bücher die Welt und die Menschen besser?“ vom 15.05.2011 bin ich heute nicht mehr Willens diese Nr. 169 zum wiederholten Male querzulesen um eine Optimierung zu erreichen.
Ich denke, es ist zum Thema „Plagiate und woher kommt das Wissen“ genug gesagt worden.
Wer den Link zur Nr. 175 gelesen hat, der dürfte mich verstehen.


