Der Glaube an Gott oder Götter ist Frevel am menschlichen Geist.

Glaube gaukelt scheinbare Sicherheit vor.
Wenn man etwas nicht sicher weiß, dann reicht es aus dies so zu akzeptieren.
Der Glaube an etwas nicht ganz Sicheres hilft hier nicht weiter und ist trügerisch.

Denn im Umkehrschluss gilt: Wenn man etwas ganz sicher weiß, dann braucht man es nicht mehr zu glauben.
An etwas zu glauben hilft generell nicht und verwirrt und zerstört nur das klare Denken.

Der Glaube an Götter ist gänzlich abwegig, da alleine das Glauben zu nichts und/oder zu Abwegigem führt.
Götter sind mit „Nichts“ gleichzusetzen, da es keinen Beweis für einen Gott oder für Götter gibt.

Ein intelligentes Wesen wird nur von kontraintelligenten Wesen aufgefordert an „Nichts“ zu glauben.

Nur kontraintelligente Wesen fordern von intelligenten Wesen, dass der Beweis für „Nichts“ erbracht werden soll.

Zusammenfassend ergibt sich, dass der Glaube an das „Nichts“ zu nichts führt.
Hier die Mathematik zu bemühen und aus beiden „Nichts“ etwas Positives zu formulieren zeigt die Beschränktheit des menschlichen Geistes.

Der Glaube an Gott oder Götter ist Frevel am menschlichen Geist.



* Frevel: Hier zu verstehen als Verbrechen am menschlichen Geist oder Schädigung des menschlichen Geistes.

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 04.12.2010




Was könnte Friedrich Hebbel (deutscher Dramatiker und Lyriker, 1813 - 1863) indirekt dazu gesagt haben:

Es ist unglaublich, wie viel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.


ein Zwiegespräch mit Gott