Ursächlich sind „zugeben können“ + „entschuldigen können“ untrennbar miteinander verbunden.

Im Umkehrschluss: Wer nicht zugeben kann, der kann sich nicht wirklich entschuldigen.

Wer sich nicht sofort, d.h. wer sich zu spät entschuldigt, der tat/tut dies nur unter (öffentlichem) Druck.
Siehe als Beispiel die Pabst-Entschuldigungen der letzte 10 Jahre
Siehe auch die Nr. 137, die Nr. 53 und die Nr. 19 „Intelligenz“ unter „Gesammelte Gedanken“, um die weiteren Gedankengänge besser zu verstehen.

1999 wurden von mir die 10 Grundwerte postuliert:
Zu finden als Nr. 17 unter „Gesammelte Gedanken“

- zugeben (können) -- ehrlich sein

- freundlich


- hilfsbereit

- höflich und zuvorkommend

- sich bedanken (können)


- sich entschuldigen (können)

- loben (können)

- ohne Bedingung geben (können)

- Wissen, was ein Versprechen ist und Versprechen einhalten

- Liebe geben

In persönlichen Gesprächen fügte ich zu den Grundwerten meistens hinzu:
Wer das Erste und das Letze versteht = ehrlich sein/zugeben können + Liebe geben, dem braucht man den Mittelteil nicht erklären.

Das bedeutet, dass man von intelligenten Menschen, die Liebe geben können, den Mittelteil als gegeben unterstellen kann.

Nur, das mit der Intelligenz, das ist so eine Sache.
Nach meiner Definition von Intelligenz (siehe Nr. 19) trifft dies nur auf max. 1% der Menschen zu.
Mehr können es auch nicht sein, denn ganz simpel die Intelligenz formuliert: Wer verhält sich schon so, dass er sich und andere nicht schädigt?

Wenn man auch noch die Abhandlung Nr. 137 in „Gesammelte Gedanken“ liest, dann wird man sich die Zahl von max. 1% intelligenten Menschen schon eher vorstellen können.

Noch mal auf die Grundwerte zurückkommend und auf eine weitere Erkenntnis, die sich aus dieser Abhandlung Nr. 140 „Ursächlich sind „zugeben können“ + „entschuldigen können“ untrennbar miteinander verbunden“ ergibt: Auch alle anderen, im Mittelteil aufgeführten Eigenschaften sind nur durch intelligente Menschen lebbar. Der Rest von 99% wird immer an einer oder mehr Eigenschaften des Mittelteils scheitern.
Aus diesen Überlegungen heraus ist es keine große gedankliche Leistung mehr zur Feststellung, dass aus diesen Erkenntnissen heraus so viel Schreckliches in den Kirchen und den Schulen passiert ist – und weiter passieren wird.

Das bedeutet weiter, dass Intelligenz ursächlich kaum etwas mit Wissen oder viel Wissen zu tun hat.

Gut wäre es, wenn wir endlich die gescheitesten – besser die intelligentesten Menschen suchen und diese uns – unsere Kinder lehren lassen.
Alles andere ist mit höchster Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt. Siehe, wie es jetzt läuft in der Kirche, in den Schulen, in der Politik, in der Gesellschaft. Da sind keine intelligenten Maßstäbe anzulegen!

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 08.09.2010