Früher war alles besser
04.01.2010
(diese Nr. 127 ist ein Auszug aus der Nr. 126 = Grundwerte – Ergänzung)
Dieser Eindruck der Menschen ist richtig, dass es früher immer besser war!
Warum ist das so?
Im laufe der Zeit – auch in unserer Zeit der Industrie und der Computer, des Internets (ich denke hier an die Zeit ab ca. 1900) wird die Menschheit immer gescheiter.
Ich rede bewusst von gescheiter, da die Menschen nicht intelligenter werden.
--> siehe die Definition von Intelligenz Nr. 19, die wiederum eine Vorstufe und eine unabdingbare Vorraussetzung für Bewusstsein ist.
Je mehr die Menschen wissen, desto mehr Menschen kommen auf neue Ideen, desto mehr Erfindungen werden gemacht, um a. Erleichterungen zu haben und um dadurch mehr Freizeit zu erreichen.b. mehr Reichtümer anzusammeln.c. Macht über andere zu bekommen.
Dies alles bringt, trotz den andauernden oder zeitweiligen Einschränkungen durch Mächtige (übermäßiges Ansammeln von Reichtümern, Anzetteln von Kriegen etc.) den Fortschritt (dies ist ein technischer, kein geistiger!!!) voran.
Die Folge dieses, unseres materiellen Fortschrittes ist für den menschlichen Geist, das menschliche Gehirn (oder wie Du es nennen willst) fatal, weil die meisten Menschen nicht intelligent sind (ich erinnere, dies sind unter 1%).
Weiter zu diesem Gedankengang:
Da Intelligenz gleichzusetzen ist mit „zugeben können“, da Intelligenz „zugeben können“ ist (diese Erkenntnis hatte ich mit ca. 50 Jahren, im Jahre 2000 und als diese Erkenntnis – vor dem Ehrlich sein gibt es das „zugeben können“, in meinem Kopf aufblitzte, da schlug ich mir fest mit der rechten Hand an meine Stirn und sagte vorwurfsvoll zu mir: Warum habe ich so lange gebraucht, warum musste ich erst 50 Jahre alt werden, um auf so etwas Einfaches und Wesentliches zu kommen!!!?
Danach, ab dem Jahre 2000 begann ich meine Umwelt, meine Mitmenschen zum Thema „zugeben können“ zu beobachten.
Jetzt, 8 Jahre später stelle ich fest:
1. Alle Probleme dieser Welt, egal, um was für ein Problem es sich handelt, gründen immer auf dem „nicht zugeben können“.Meine Empfehlung für diejenigen, die diese Aussage nicht nachvollziehen können: Probiert es aus, nur – beachtet unbedingt den wichtigen Hinweis am Anfang und geht dabei moderat und liebevoll mit Euren Mitmenschen um.
Zu den Nachforschungen noch einen wichtigen Hinweis: Wer so, wie ich zum Thema „nicht zugeben können“ seine Mitmenschen beobachten und evtl. mit diesen Menschen diskutieren will, der mache sich darauf gefasst, dass es viele Varianten der Verteidigung gibt, dass es viele, völlig unbewusst ablaufende Strategien der angesprochenen Gehirne gibt um zu verhindern, dass das „nicht zugeben können“ auffliegt.
Eine Folge solcher Diskussionen könnte sein, dass man dazu neigt während der Diskussion übers „nicht zugeben können“ alles Wichtige aufzuschreiben, da die Worte, der Sinn der Sätze im Nachhinein verdreht werden. Teilweise wird man am Verstand des Gegenübers zu zweifeln beginnen.
Die Erklärung für solch, kontraintelligentes Verhalten ist nur der Versuch des betroffenen Gehirns das „nicht zugeben können“ (dies ist eindeutig Lügen) durch weiteres „nicht zugeben“ (dies sind weitere Lügen) zu vernebeln.
2. Nach meinen Recherchen bin ich scheinbar der erste Mensch, der diesen Sachverhalt so erkannt, klar beschrieben und ausformuliert hat – vor allem im Zusammenhang mit der Erklärung, was Intelligenz ist. Denn Intelligenz ist gleichzusetzen mit „zugeben können“
Wer dies nicht versteht, oder wer dieser Erkenntnis widerspricht, dem sei Folgendes gesagt: Was nützt es einem Gehirn, dass kurzfristig nicht zugibt, dafür aber infolge dieser ersten Lüge weiter lügen muss = „nicht zugeben“ kann? Es nützt ganz und gar nichts – es schadet nur, weil
a. sehr viel Gehirnkapazität gebunden wird, um die 1. Lüge zu kaschieren, zu vertuschen.
b. das Gehirn feststellt (wenn es Erfolg hatte beim ersten Mal des „nicht zugeben“), es sich infolge von weiteren Pyrrhus-Erfolgen (abgeleitet von Pyrrhus-Sieg*) daran gewöhnt und dadurch das Gehirn sich selber nicht mehr versteht. --> siehe Punkt 1*König Pyrrhus von Epirus (319/318 – 272 v. Chr.) Dieser sagte nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum (Süditalien) 279 v. Chr. seinem Vertrauten: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“
c. da bei den „nicht zugeben Könnenden“ diese Prozesse unbewusst verlaufen – und da die meisten Menschen (dies sind > 99%) nicht zugeben können“ die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man selber (als Beobachter, als Fragender, als Nachhakender) durch die Verteidigungsstrategien der betroffenen Gehirne in Mitleidenschaft gezogen wird – ohne dass man es bemerkt – und diese Verteidigungsstrategien des betroffenen Gehirns vom eigenen Gehirn als richtig akzeptiert werden – oder besser gesagt, als nicht falsch erkannt werden.
d. Das Glücksgefühl sich durch Lügen immer reduziert
3. Viele Menschen ein Gespür, eine Ahnung haben, wer und was auf sie zukommt und generell und sofort (ohne ersichtlichen Grund) Abwehrhaltungen produzieren.
Zusammenfassung:
Jetzt, am Anfang des Jahres 2010 bricht aus mir ein neuer Aphorismus hervor:
Der Glücksfaktor* für die Menschen wird (wenn man die Menschen kennt) mit den Generationen fortlaufend geringer.
*Der Glücksfaktor = Zufriedenheits-Summe der gesamten Menschen x Jahreszahl.
Die Bedingung, die zu diesem Glücksfaktor und zu meiner Behauptung, dass der Glücksfaktor sich verringern wird, dazugehört ist:
Die Menschen ändern sich nicht, d.h.: (fast) jeder denkt weiter nur an sich und nicht an die Gemeinschaftje größer die Anzahl der Menschen, desto mehr Kontakte sind theoretisch möglich und desto mehr Gespräche/Chats mit Lügen und nicht „zugeben“ sind möglich.je mehr Kontakte möglich sind, desto mehr Möglichkeiten des Streitens sind gegeben
Meine Behauptung:
Trotz der größeren Anzahl der Menschen in ca. 20 Jahren und auch der dann um 20 höheren Jahreszahl wird sich in der Summe im Jahre 2030 ein kleinerer Wert ergeben.


