Ich bin, weil ich mich empfinde.
Ich empfinde, weil ich ein Gehirn habe, welches die Eindrücke aus der Umwelt und des eigenen Körpers vergleicht und daraus Schlüsse zieht und mich als den Mittelpunkt des Universums sieht, da Alles um mich herum ist.

Ich empfinde mich als, aus Materie bestehend und vergänglich – in der Zeit.
Da die Materie eine Funktion der Zeit ist, bin ich in einem gewissen Zeitabschnitt manifestierte Zeit.

Ich bin ein Lebewesen und unterliege einer Entwicklung – in der Zeit.

Ich bin einmalig – und doch Teil des Ganzen – verbunden mit Allem.

Das bin ich.



Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 22.06.2006
und 01.10.2009