Die beste Fragestellung, der beste Satz der Welt:

Was wäre, wenn ....... ?

Was erreiche ich mit diesem Satz ? Erkenntnis !???

Beispiel am Wort Intelligenz:

Was ist Intelligenz?
Beantworten kann dies nur der Mensch, da er denken und sprechen kann.
Da der Mensch die Krone der Schöpfung auf diesem Planeten ist wird die Frage eindeutig beantwortet:
Ich (der Mensch) kann nur über diese Frage nachdenken, nur ich kann diese Frage beantworten!

Um aber keine falsche Antwort zu geben sieht man (ich) lieber im Lexikon nach und entdeckt:
Intelligenz kommt aus dem lateinischen „intellegere“ >erkennen< >verstehen<
Eigentlich: >zwischen etwas wählen<
Im allgemeinen Verständnis: „Eine bestimmte Form der Begabung, anschauliche oder abstrakte Beziehungen zu erfassen, herzustellen und zu deuten und dadurch sich an neuartige Situationen anzupassen und sie ggf durch problemlösendes Verhalten zu bewältigen.“

Oder: Intelligenz ist die messbare Dimension der Persönlichkeit. (BROCKHAUS Band 10, Seite 556)

Trotzdem konnte bisher noch keine allgemein gültige Definition der Intelligenz formuliert werden.
Die 6 Reflexionen

Warum nicht? Weil nicht der Satz, „Was wäre, wenn ..? gedacht wurde.

Was wäre, wenn ... ein Außerirdischer (AI) auf diese Erde käme.
Nehmen wir an für ca. 4 Wochen.
Nehmen wir auch an, dass dieser AI sich überall auf der Welt von den derzeitigen Zuständen ein Bild machen würde.

Was würde der AI feststellen?:

Dieser Planet ist bevölkert von vielen Lebensformen: Starren und beweglichen, großen und kleinen, passiven, friedlichen und aktiven, aggressiven, stummen und artikulierenden Lebensformen.
Die auffallendste und sehr häufig anzutreffende Lebensform ist der Mensch.

Dieser Mensch ist seit ein paar Millisekunden-Raumzeiteinheiten aus den anderen Lebensformen entstanden und hat sich die Erde untertan gemacht – wie es z. Bsp. in einer Religions-Schrift angeordnet wird.

Nur das „wie“, das ist schon mal aus der Sicht eines AI sehr bedenklich.

Vor allem das „Miteinander der Menschen“ lässt Zweifel beim AI Betrachter aufkommen, dass es sich hier um intelligente Wesen handelt.

Schon alleine die Betrachtung des einzelnen Menschen in seinem Wirken* lässt ihn gänzlich zu dem Schluss kommen, dass es sich hier nicht um ein intelligentes Wesen handeln kann.
* Die Menschen töten sich gegenseitig/selbst – zu Recht/zu Unrecht // sie belügen und betrügen sich, sie schädigen sich und andere Mitmenschen und Lebewesen durch ihr Verhalten.
Sie sind schon im Ansatz nicht in der Lage intelligent zu sein, da sie sich schon die erste, unüberwindbare Hürde, die der Unhöflichkeit, zu anderen Menschen aufbauen.

Er fasst den Entschluss die Erde wieder zu verlassen und die Menschen mit Ihrer beginnend aufkeimenden Intelligenz über längere Zeit alleine zu lassen.

In seinem Terminkalender vermerkt er: In der nächsten Sternzeit-Minute noch mal vorbeischauen, um zu sehen, ob eine deutliche Entwicklung der Menschen in Richtung Intelligenz stattgefunden hat.

Um beim zweiten Besuch auf der Erde beweisen zu können, dass er schon mal da war, hinterlässt er seine derzeit gültige Definition der Intelligenz. Er graviert in eine Steinplatte folgendes mit einem Laserstrahl:

Intelligenz bedeutet für Lebewesen/Lebensformen:

Ist mit dieser Definition der Intelligenz auch unsere „Brockhaus-Definition“ mit: >erkennen< >verstehen<? in Übereinstimmung zu bringen? Eigentlich ja.

Unterstellen wir mal, die Antwort wäre ein eindeutiges „ja“, dann könnte wir weiter fragen:

„Was wäre, wenn ... auch wir Menschen (und nicht nur dieser AI) die Intelligenz so definierten, und auch so leben würden? à Wir hätten das Paradies auf Erden, und der wunderbare Satz aus der Bibel „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“ würde seinen wahren Sinn offenbaren.

Sich selbst zu lieben ist die Notwendigkeit, um mit sich in Harmonie zu kommen.
Lieben bedeutet in diesem Zusammenhang alles, was „wahre Liebe“ beinhaltet: zugeben können, ehrlich, freundlich, hilfsbereit, höflich, zuvorkommend, sich bedanken können, sich entschuldigen können, loben können, ohne Bedingung geben können, wissen was ein Versprechen ist und Versprechen einhalten, Liebe geben.

Liebt man sich selbst (weil man wahre Liebe in sich spürt), nur dann kann man seine Mitmenschen lieben. – auch, wenn sie nicht mit Liebe antworten.

Sollten die Mitmenschen mit wahrer Liebe antworten, dann wird man mit ihnen in Harmonie treten.

Wie weit -- so weit sind wir davon entfernt?????!!!!!!!!!!!!!!!!



Viele Leser werden jetzt weiter denken, oder haben beim Lesen schon weiter gedacht haben: „Was wäre, wenn ... das alles so wäre?: Wie langweilig wäre diese Welt?“

Bravo! Bleibt in dieser Welt mit Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Kinderschändung, Kinder und andere Mitmenschen sich alleine überlassend, übermäßigem Essen, sich und andere schädigen durch eigenen Machtzuwachs, sich und andere schädigen durch umweltschädigendes Verhalten, wie rauchen, saufen, raffen u.s.w.,
denn das ist Eure, das ist unsere, das ist auch meine Welt – in der wir leben.

Übrig bleibt die Frage

Wollen wir erkennen? Wollen wir verstehen? Wollen wir intelligent sein?
Scheinbar nicht!

Intelligenzgrade der Bevölkerung:

IQ
über 140 hervorragend genial (intelligent?) 1,5%
120 – 139 sehr gut talentiert 11%
110 – 119 gut (schon intelligent?) 18%
90 - 109 mittelmäßig normal begabt 48%
unter 90 gering bis äußerst gering 21,5%

(BROCKHAUS Band 10 Seite 557)

Meine Definition dieser Zahlen:

1,5% der Bevölkerung sind annähernd in der Lage zu erkennen und zu verstehen, um anschauliche oder abstrakte Beziehungen zu erfassen, herzustellen und zu deuten und dadurch sich an neuartige Situationen anzupassen und sie ggf durch problemlösendes Verhalten zu bewältigen.
Trotzdem haben viele, die zu den 1,5% gehören ein Problem mit den „allgemeinen Lebensprinzipen“, denen (leider) auch „geniale Menschen“ erliegen –, vor allem dem „Macht- und Machterhaltungs-Prinzip“

Das archaisch in unseren Gehirnen schlummernde Machterhaltungs-Prinzip lässt auch „geniale Menschen“ nicht erkennen, dass Sie einem archaisch (im Stammhirn vorhandenen) Wechselspiel der chemischen Botenstoffe erliegen und diesem chemischen Vorgang nicht durch nach-denken auf die Schliche kommen – d.h. sie können nicht erkennen – dann können sie auch nicht verstehen – sich verstehen – dann können sie auch nicht problemlösendes Verhalten an den Tag legen.


Sie sind nicht in der Lage zugeben zu können – sie sind nicht
intelligent.

D.h. weiter aus der Sicht der restlichen 98,5%,-- und dies ist die große Mehrheit von Ihnen, die diesen Artikel lesen: Es ist tröstlich zu wissen, dass die „Gescheiten“ nicht unbedingt die „Intelligenteren“ sind.

Aus der eigenen Sicht wissen viele von Ihnen, dass sie mehr Intelligenz aufweisen, als die 1,5% der Gescheiten.

Vielleicht sollte der Intelligenzgrad in Gescheitheitsgrad umgewandelt werden?
Das wäre für viele von Ihnen gerechter, oder?

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 11.Dez. 2004
Geringfügig optimiert am 23. Jan. 2007