Frei denken im 21. Jahrhundert, ist das (noch) möglich?
Intelligenz und „frei denken“ vor 100 Jahren und um das Jahr 2000:
Vorwort:
Die Lebensstufe „Intelligenz“ kann erreicht werden durch Neugierde und dem Drang zur Wahrheit, oder durch extreme Einflüsse, wie Nahtod-Erlebnisse oder extremen, psychischen Druck.
- Intelligenz = zugeben können und nicht glauben müssen.
Die notwendige Vorstufe zur Intelligenz ist: Die Grundwerte verstehen und leben.
20. Jahrhundert
Zu Beginn des 20. Jahrhundert (und natürlich auch schon vorher) war das freie Denken stark eingeschränkt, weil die Menschen Gefangene waren von Hierarchien, Macht-Systemen des Staates, der Herrscherhäuser und der Kirche und den stark gelebten Konventionen aus dem Vorgenannten. Dies führte dazu, dass man sich mit den Gegebenheiten auf irgend eine Art arrangieren musste – wenn nicht, dann bedeutete das häufig sein Leben zu gefährden. Aus diesen äußeren, massive Einflüssen und den daraus entstandenen und gelebten Konventionen musste sich der Mensch um 1900 immer wieder Gedanken machen, wie er dieser, seiner Umwelt begegnet. Dadurch wurde jeder einzelne Mensch geistig stark gefordert und musste für sich Strategien erdenken und erarbeiten, die das Leben und Überleben möglich machten.
Zusammengefasst war um 1900 das freie Denken stark eingeschränkt, weil man durch äußere Einflussnahme häufig seine Meinung nicht aussprechen durfte und konnte. Diese Einflussnahmen und die Konventionen ergaben ein Lebensraster, welches überschaubar lebbar war – wenn man die Regeln einhielt.
21. Jahrhundert
Jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhundert
gibt es kaum noch in den demokratischen Ländern auf dieser Erde Einflüsse von außen, die den einzelnen Menschen stark fordern.
Dagegen gibt es in den demokratischen Ländern indirekte Einflüsse in ähnlich massiv sich auswirkenden Resultaten,
welche sind:
Konzerne mit Machtinteressen, die den einzelnen Menschen nicht als Menschen, sondern als Konsumenten sehen.
Das hat zur Folge, dass diese Konsumenten strategisch mit den Informationen über die Medien Zeitung, Radio und TV versorgt werden, die den Konzernen helfen ihre Machtstrukturen weiter auszubauen.
Glaubensrichtungen, Sekten etc.. die Ordnung anbieten, egal wie, Hauptsache, es gibt eine Ordnung, die vordergründig sinnvoll erscheint, die einzuhalten ist.
Zusammenfassende Erkenntnisse
Zusammenfassend erkennt der Erkennende, dass die, dem Konsum erlegenen Menschen (und das sind sehr viele -- die überwiegende Anzahl!), sich nicht mehr in dem Maße anstrengen müssen, wie es noch vor 100 Jahren war.
Das hat zur Folge, dass die Stufe der Intelligenz nicht mehr von so vielen Menschen erreicht werden kann, wie vor 100 Jahren.
Wer dies versteht, dem wird es klar werden und was er auch in seinem Umfeld beobachten kann, dass wir heute deutlich weniger intelligente Menschen anfinden dürften, als vor ca. 100 Jahren.
Wir finden gescheite und leider immer mehr zunehmend auch clevere Menschen, die nicht intelligent sind, und wir finden sehr viele Menschen, die sich wenig, wie keine Gedanken machen müssen, da ihr Leben geregelt und abgesichert ist – mit einer sehr starken und erfolgreichen Einflussnahme durch die Medien, die Werbung und den Konventionen von heute, den Trends.
Die Absicherung erfolgt durch die sozialen Systeme, die es den vielen ziel- und antriebslosen Menschen ermöglicht gut zu leben und nicht, wie vor 100 Jahren zu vegetieren, wenn sie sich nicht anstrengten. Die meisten, heutzutage in Arbeit befindlichen Menschen sind in große, komplexe Systeme eingebunden, die es ihnen nicht ermöglichen, diese Systeme zu durchschauen und die Strategien, die dahinter stecken nur annähernd zu verstehen. Da sie aber Arbeit haben und gelernt haben sich angepasst und strategisch im Arbeitsleben zu verhalten, ist es ihnen kaum möglich zur Intelligenz – dem Zugeben – zu gelangen.
Der Hintergrund dazu: Wer gibt schon zu – kann zugeben, dass er in diesem System eingebunden und trotz der vermeintlichen Zwänge weitgehendst Möglichkeiten hat sich dem Massenzwang, sich dem Konsumzwang zu entziehen?
Allen denjenigen, die jammern, dass sie zu wenig Geld haben, zu wenig Freizeit haben, u.s.w, denjenigen rufe ich zu: Haltet ein mit dem Jammern, denn Ihr seid selbst schuld – Ihr seid zu 100% für Euer Leben verantwortlich – dann übernehmt bitte auch die Verantwortung für Euch.
Nun zu den Lösungen aus diesem Dilemma – wenn Ihr zugeben könnt:
Brauche Ich unbedingt ein Auto?
Geht es auch ohne Auto? Was sind die Alternativen zum Auto? Wie sind diese Alternativen finanziell und zeitlich einzustufen? Seit Ihr bereit Alternativen nicht nur zu suchen, sondern auch, wenn ihr sie gefunden habt, umzusetzen?
Siehe hierzu auch das extrem wichtige Thema Innenwirkung/Außenwirkung an,welches Euch vor Augen führen soll, wem Ihr dient und warum: Euch oder den vermeintlichen Interessen Anderer?
Stellt euch folgende Fragen:
a. Welche Vorteile habe ich, wenn ich, statt mit dem Auto, z. Bsp. mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre?
b. Verliere ich da Zeit – oder gewinne ich da Zeit? Stichworte für Gedankenanregungen: Buch lesen, Kontakte knüpfen, Bewegung an frischer Luft, je mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren (auch und vor allem die Mittelschicht), desto mehr wird für öffentliche Verkehrsmittel getan und investiert bis hin zum besseren Schutz des Einzelnen.
c. Fahre ich mit dem Fahrrad, gehe ich zu Fuß? Was habe ich da für Vorteile?
d. Inwieweit erlange ich durch Alternativen zum Auto Freiheit gegenüber Konzernen?
e. Inwieweit erlange ich durch Alternativen zum Auto finanzielle Freiheit?
f. Inwieweit erlange ich durch Alternativen zum Auto Fitness?
Muss ich unbedingt rauchen?
Rauchen ?
Diejenigen, die rauchen und wegen finanzieller Probleme jammern sollen sich mal exakt ausrechnen, was sie das Rauchen kostet.Macht es Sinn den Klischees zum Rauchen gerecht zu werden? (Coolness u.s.w.)
Macht es Sinn zu rauchen mit der an fast 100%-igen grenzender Wahrscheinlichkeit dadurch krank zu werden.
Warum schaufle ich den Werbestrategen und der Tabakindustrie mein Geld zu? – um dann zuwenig Geld zu haben und höchstwahrscheinlich krank zu werden?
Zugeben wäre in diesem Fall: Nein, ich bin nicht so wohlfeil diesem System noch länger mein Geld und meine Gesundheit zu opfern.
Diejenigen, die rauchen und es sich leisten können (das Rauchen) dürfen sich fragen – wenn sie zugeben können/wollen – wo liegt der Sinn darin, dass sie sich höchstwahrscheinlich schädigen und evtl. im (hohen) Alter dahinsiechen? Warum gebe ich mein Geld nicht für Dinge aus, die mich in meiner Gesundheit unterstützen, statt schädigen?
Kann es sein, dass ich so wohlfeil bin jetzt nicht zu begreifen (zugeben zu können), dass ich, wenn ich angenommen später Lungenkrebs habe (die Wahrscheinlichkeit liegt sehr hoch, dass Raucher betroffen sind), oder ein Bein oder die Zehen schwarz werden, dann bestimmt jammere und aus dieser Sicht das absolut dumme und schädliche Rauchen hätte gerne gar nicht angefangen zugunsten eines höchstwahrscheinlich angenehmeren Lebensabends?
Kann ich das jetzt durchdenken und zugeben?
Bin ich so dumm, trotzdem ich genügend Geld habe mich zu schädigen und als schlechtes Beispiel rumzulaufen? Zusätzlich mache ich diejenigen reicher, die von meiner Dummheit profitieren.
Was ist mit meinem Vorbildcharakter gegenüber anderen Schichten?, gegenüber Kindern, gegenüber meinen Kindern??? Statistiken zeigen deutlich auf, dass drogensüchtige und drogenabhängige zu über 90% vorher geraucht haben.
Wo kann ich mich noch geistig und von meiner besseren, gesellschaftlichen Position wirklich abgrenzen zu den Pennern/bedauernswerten Menschen unter der Brücke etc. – wenn ich dieses negative Bild abgebe, wenn ich selber rauche???
Wer hier gedanklich ausgestiegen ist und sich gegen diese Argumentationen wehrt, (Begründung: Ich bin frei und kann machen was ich will) der sollte, wenn er dazu imstande ist über den in Klammern stehenden Satz mal nachdenken. Wer dazu nicht bereit ist, der sollte hier das Lesen aufhören.
Wer nachgedacht hat wird festgestellt haben, dass seine Freiheit darin besteht in Abhängigkeiten gefangen zu sein (in seiner eigenen Anhängigkeit und gegenüber der Werbung und der Industrie). Das soll die eingeforderte Freiheit sein????
Bestimmt nicht!!!!! Niemals!!!!!!!!!!!!!!
Muss ich unbedingt so viel essen/trinken ?
Wer bis hierhin gelesen hat und es noch einigermaßen erträglich fand, jetzt wird es noch unangenehmer, da es an wirkliche gefestigte Regelkreise im Gehirn geht, die vom Einzelnen äußert schwer erkannt, durchschaut, und vor allem durchbrochen werden können, dem Essen und Trinken:
Muss ich unbedingt so viel essen/trinken, dass mir schlecht wird? Muss ich unbedingt so viel essen/trinken, dass ich zu dick werde?
Wem diene ich dabei? Mir, oder den Interessen Anderer?
Will ich das so haben, da ich mich schädige zum Vorteil der Lebensmittelindustrie?
Will ich das so haben, da ich mich schädige zum Nachteil der Solidargemeinschaft?
Bin ich bereit mir das zuzugeben? Bin ich bereit, wenn ich zugeben kann auch daraus meine Schlüsse zu ziehen, was sinnvoll wäre dagegen zu tun?
Muss ich, um zu Essen (das sollte man schon, um zu überleben) irgendwelchen fremden Interessen dienen, die ich durch mein sauer verdientes Geld unterstützen will?
Dies sind die Verpackungsdesigner, die Verpackungshersteller, die Lebensmittelkonzerne, die Maschinenhersteller, die LKW-Hersteller, die Speditionen, die Kaufhäuser, welche mir das portionsgerechte Lebensmittel anbieten.
Zwischenbemerkung
Zwischenbemerkung: Jeder einzelne Mensch, sei er Verpackungsdesigner, LKW-Fahrer, Verkäufer in einem Lebensmittelgeschäft u.s.w. ist es mir wert an diesem, seinem Arbeitsplatz zu arbeiten und dadurch sein Auskommen zu haben.
siehe später Auflösendes beim Stichwort „Entwicklung“
Fast jeder LKW-Fahrer, fast jeder Maschinenbauer, fast jeder Designer u.s.w. wird im ersten Gedankenansatz empfinden und evtl. sagen: Das betrifft doch mich, oder? Tolle Idee, aber mit welchen Auswirkungen für mich? Da mache ich nicht mit, dass ist Quatsch, das ist nicht richtig und nicht gut durchdacht!
Die Antwort
Prinzipiell ist das von mir Vorgenannte richtig gedacht. Nur, wenn keiner anfängt, das, was er für richtig hält auch umzusetzen, dann werden die Mächtigen dieser Welt weiter die Macht über uns haben. Wenn keiner anfängt, dann jammern wir alle weiter – und haben die altbekannten Sätze parat: Da kann man nichts machen!!! Das ist halt so!!! Da kann ich alleine nichts ändern!!!
Da sage ich: Quatsch!!! Jeder kann etwas ändern – macht es endlich.
Intelligentes Verhalten
Denkt an Euch und auch an die Anderen, dies ist intelligentes Verhalten.
Es immer zwingend notwendig zuallererst an sich zu denken. -- Egoist
Nur derjenige, der versteht, dass man zuallererst an sich denken muss, der kann aus diesem positiven Selbstwertgefühl heraus, auf einer gesicherten Basis stehend, Positives bewirken. Wenn ich in meiner Lebensplanung und Lebensführung auch an Andere denke und ich diese Anderen positiv mit einbeziehe, dann wird im Zusammenwirken mit Anderen dieses, mein positives Wirken, von Anderen wiederspiegelnd, sich auch für mich auszahlen.
Da nach dem Lesen dieser Zeilen sowieso nicht jeder das umsetzen kann und will, was für ihn wirklich wichtig ist, da nicht sehr viele diese Zeilen um Vergleich zu den über 6 Milliarden Menschen lesen, wird es auch nicht ins Gewicht fallen, wenn einige, „an-sich-denkende“ Menschen beginnen etwas für sie Wichtiges umzusetzen. Die „Entwicklung“ wird dann zeigen, wie es weitergeht.
Diese Entwicklung jetzt vorzudenken in dem speziellen Punkt „was sind die Auswirkungen eines Sinneswandels bei einem LKW-Fahrer aus München, wenn er statt der Kartoffeln aus Flensburg Kartoffeln aus Oberbayern kauft“ sind prinzipiell durchführbar, nur einen Sinn macht es nicht. Warum nicht? Weil der nächste Gedanke wäre: Was ist, wenn 100 LKW-Fahrer das so machen? Was ist, wenn es 1000 LKW-Fahrer so machen und 2.000 Lebensmittelfachverkäuferinnen und 300.000 Käufer dieser Lebensmittel, die nicht in den Prozess der Lebensmittelbeschaffung, der Weiterverarbeitung und des Transportes und des Verkaufes eingebunden sind. à Der Markt wird es richten, ganz sicher!
Und die Folge solchen Handelns: Die Menschen machen sich wieder mehr Gedanken über sich und denken mehr an sich. Und das ist gut!!!! Der daraus resultierende, schleichende Prozess zur Intelligenz hin ist insgesamt betrachtet sinnvoll und sehr positiv für die Menschheit.
Eine Zusammenfassung zum Thema Essen und Trinken:
Bin ich überhaupt noch in der Lage das zu machen, was mir wirklich gut tut, oder diene ich nur noch fremden Interessen, die mich finanziell auspressen und sonst wie schädigen? (denke an die Lebensmittelskandale, Fleischskandale, Tiertransporte)
Bin ich bereit (um nicht Anderen zu dienen – sondern mir) mein Verhalten auf mich umzupolen (Innenwirkung/Außenwirkung), um für mich sinnvoll zu handeln?
Wer bis hierhin zugegeben hat / zugeben konnte, der wird den nächsten Schritt schon erkennen und auch sofort umsetzen: Es zu tun.
Muss ich unbedingt Fernsehen? – und wenn ja, warum?Wenn ja, warum schaue ich fern?: Um zu entspannen, um mich zu informieren, um mich weiterzubilden?
Welchen Sinn macht es Themen im Fernsehen, die als Kernthema die Gewalt haben, anzusehen? Bin ich wirklich in der Lage im Fernsehen gesehene Gewaltthemen aus meinen Träumen und meiner Wirklichkeit intellektuell auszublenden? Nein, das ist unmöglich – es geschieht immer eine Einflussnahme auf unser Gehirn und den schleichenden Prozess zur Verrohung gegenüber solchen Gewaltszenen kann kein Mensch bewusst verhindern.
Welchen Sinn macht es Nachrichten im Fernsehen anzusehen, welche überwiegend Berichte über Katastrophen und Gewalt bringen? Es gibt hin und wieder sehr positive Beispiele der Berichterstattung über positives Wirken von Menschen, über generell Positives, wie z. Bsp. über sinnvolle Maßnahmen zum Schutz von Kindern, von hilfsbedürftigen Menschen, von Überschwemmungen, zum Schutz von Bränden, zum Schutz von Übergriffen auf Randgruppen, zum Schutz von Tieren und Pflanzen. Das ist dann Beispielhaft und kann als Anregung für weiteres, Positives abgeschaut werden. Was bringen die Nachrichten tatsächlich?: Nur Probleme und kaum Lösungen.
Wem hilft dieser Schwachsinn der Berichterstattung? Wenn Sie es nicht wissen,
dann fragen Sie mal einen Reporter, einen Redakteur. Die Antwort ist so ähnlich, wie: Die Leute (also Sie als Leser) wollen das so. Wenn wir lasch berichten, dann verlieren wir unsere Zuschauer, Zuhörer, Leser.
Deshalb, wer bis hierher mitgekommen ist, lasst Euch nicht alles, lasst Euch nichts gefallen, was Euch dümmer macht oder dumm bleiben lässt. Denkt an Euch! Die Entwicklung wird ganz sicher zeigen, dass sich die Nachrichten verändern, wenn sich die Einschaltzahlen verändern.
Jeder hat es in der Hand, etwas für sich und für andere und somit für alle zu tun.
Und bitte nicht den absolut dummen Satz denken oder aussprechen:
„Da kann ich sowieso nichts ändern“
Wer hier die Lösungen, oder sagen wir mal besser, die Lösungsansätze verstanden hat, der denkt mehr an sich und evtl. auch an die notwendigen Auswirkungen seines jetzt, eigentlich zwingend und aus eigenem Antrieb einsetzenden Handelns. Dies führt zu Anstrengungen des Gehirns mit sehr sinnvollen Ansätzen und evtl. auch Lösungen ohne Zwängen (wie es noch vor ca. 100 Jahren war).
Nur wer handelt aus eigenem Antrieb richtig? --- wenige!
Es wäre für uns Menschen von Vorteil, wenn wir aus eigenem Antrieb heraus, und ohne Zwänge von außen, Entscheidungen für unsere Leben treffen würden, die uns und anderen nutzen. Da dies in den überwiegenden Fällen nicht möglich ist, da man den „inneren Schweinehund“ (den auch ich habe) aus vielerlei Gründen häufig nicht überwinden kann wäre es sinnvoll und ratsam, wenn es ein Lebens-Raster gibt, welches Rahmenbedingungen für ein sinnvolles, eigenes Leben und ein sinnvolles Miteinander vorschreibt.
Geld und /oder Wertgegenstände
Muss ich unbedingt viel, oder extrem viel Geld oder Wertgegenstände besitzen?
Diejenigen Menschen, die für die wenigen Superreichen wissend oder unbewusst die Strategien ausarbeiten, damit diese Superreichen noch reicher werden, diesen Wenigen geht es besser, als dem größten Teil der Menschheit. Diese, ich bezeichne sie mal als „Reiche“, diese Reichen leben mittlerweile so dekadent, dass auch ihnen der Weg zu Intelligenz und zum freien Denken verschlossen bleibt.
Dann bleiben noch die wenigen, Superreichen, die in Ihrer maßlosen Gier nach Macht und Reichtum jeglichen Blick für die Menschen (die ihnen eigentlich den Reichtum und infolge auch die Macht ermöglicht haben) verloren haben.
Auch diese Superreichen können nicht intelligent sein und werden, da ihnen die Anreize zu intelligentem Verhalten fehlen und alleine durch Ihren maßlosen Reichtum unterstellt werden darf und muss, dass sie nicht intelligent sind.
Trotzdem, und zum Glück sind in jeder der vorgenannten 4 Gruppen einige, intelligente Menschen anzutreffen – meistens erst massiv angestoßen durch äußere Extremeinflüsse, wie Nahtoderlebnisse und ähnliches.
Die großen Ausnahmen sind aus meiner Sicht diejenigen Menschen, die aus eigenem Antrieb, aus eigener Überzeugung, aus eigenen Überlegungen zur Intelligenz – zum Zugeben gefunden haben – dem Ansatz zum freien Denken.
Ich möchte durch diesen Artikel gerne Menschen kennen lernen, die aus sich heraus den Weg zur Intelligenz (à bitte dazu noch mal den ersten Absatz dieses Artikels lesen, der die Intelligenz definiert.) gefunden haben ohne irgendwelche Extremeinflüsse, um evtl. Parallelen in der Entwicklung zu entdecken, die zur Intelligenz führen.
Vielleicht lassen sich hier Lösungsansätze finden, Verhalternsregeln entwickeln, die den Menschen helfen zu vernünftigem Verhalten zu gelangen.
Fazit
Schlussfolgerung aus allem Vorgenannten:
Insgesamt dürfte es heute prozentual weniger intelligente Menschen geben, als vor 100 Jahren.
Dies liegt daran, dass wir heute anderen, nicht mehr so leicht bemerkbaren Einflüssen (wie beschrieben) unterliegen. Da wir uns dieser Einflüsse nicht mehr klar (bewusst) werden ist es auch nicht mehr möglich/notwendig sich dagegen – zumindest gedanklich – zur Wehr zu setzen.
Das bedeutet wiederum, dass heute kaum noch bemerkbare, äußere Einflüsse vorhanden sind, die unser Denken/Gehirn dramatisch zu unseren Ungunsten verändern. Demzufolge sieht sich auch kaum ein Mensch genötigt von seinem normalen =kontraintelligenten Verhalten abzurücken.
Es wird konsumiert, Trends verfolgt, „in-sein“ gesucht und nachgelebt, es werden nur noch Vorteile gesucht ohne Überlegung, ob damit Andere benachteiligt werden.
- Wenn es den Menschen gut geht, dann werden sie geistig träge.
- Wenn es den Menschen schlecht geht, dann sind sie geistig rege.
Generell ist festzustellen: Die heutigen Einflussnahmen der Medien und die Trends ergaben ein Lebensraster, welches zunehmend unüberschaubarer wird. – Die Regeln sind nicht mehr klar erkennbar und die Regeln unterliegen immer kürzeren Lebenszyklen.
Gerade diese indirekten und psychologisch sehr gut wirkenden Einflussnahmen erlauben es den meisten Menschen (>99%) nicht, sich wirklich wichtige Werte anzuschauen und abzuschauen, geschweige denn, selber welche zu formulieren. siehe Grundwerte
Nun zur Frage im Untertitel „Ist freies Denken für die Menschen generell möglich?“:
Die Antwort liegt auf der Hand: Nein!
Meine Antwort darauf, welche zu einem friedliebendem Leben der Menschen miteinander führen würde: Wenn wir alles in Wahrscheinlichkeiten sehen und beurteilen würden, dann gäbe es keinen wirklichen Streit zwischen zwei Diskutierenden. Das wäre intelligentes Verhalten, welches uns Menschen nicht gegeben scheint.
-> siehe hierzu auch „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ und Das Denken in den Epochen -> siehe Nr. 185
Ulrich H. Rose
*06.04.1951
am 24.03.2008 und fertiggestellt am 21.08.2008


